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Donnerstag, 31.07.2008, 17:07
Haben Sie auch solche Freundinnen, die mit einem supertrainierten Hinterteil in Jeansgröße 26 schlüpfen und über nicht existente Speckröllchen jammern? Sorry, meine Liebe, ich kann beim besten Willen kein Gramm Fett an deinen süßen Hüften erkennen. Doch, doch! Schau mal da her! Dann pressen sie mit Daumen und Zeigefinger ein Stückchen Haut zusammen, das bestimmt seit Wochen keine Kohlenhydrate mehr gesehen hat. Oder die andere, die darum bettelt, dass man „doch endlich bestätigen“ soll, dass sie „Falten zwischen den Brüsten“ hat – wo ich beim besten Willen nur mit einer Riesenlupe etwas Unschönes im Ausschnitt erkennen könnte. Oder jene, die mit tadelfreien Gazellenbeinen über eine kleine Minidelle in der Kniekehle klagt, deren Existenz außer ihr jedem verborgen geblieben wäre, hätte sie nicht darüber gejammert.
Ich könnte die Liste dieser Frauen, die so schön sind und es nicht wahrhaben wollen, endlos fortsetzen. Warum sehen die allermeisten von uns lieber den Makel als das Schöne? Warum finden wir mit einer masochistischen Verbissenheit Hässliches an uns, wo doch so viel Hübsches da wäre? Für Erklärungen wäre ich dankbar – in der Zwischenzeit zähle ich die Krähenfüße um meine Augenpartie. Wir baten fünf Frauen, uns ihren Körper zu zeigen. Allesamt sind es junge, schöne Frauen, aber sehen Sie selbst, was sie an sich auszusetzen haben. Ja, und auch, was sie an sich mögen. 57 Prozent aller Österreicherinnen sind mit ihrem Körper gar nicht oder weniger zufrieden – und meiner Erfahrung nach sind es oft jene, nach denen wir Frauen uns sogar umdrehen würden, weil wir sie als besonders hübsch empfinden.

Mädels, entspannt euch endlich, sagt ein lieber Freund von mir. Schaut euch lieber die krummen Beine, die Bierbäuche, die schlaffen Pöpsche und haarigen Rücken der Männer an. Und dann vergleicht mal deren Selbstbewusstsein mit eurem! Sapperlot, wir haben noch immer gehörig an unserem Selbstwertgefühl zu arbeiten …

Donnerstag, 31.07.2008, 17:07

Immer besser. „Vielleicht überrascht Sie das, aber über die Jahre hinweg fühle ich mich in meiner Haut immer wohler.“ Der Grund: „Seit den Kindern widme ich mich mehr meinem Körper. Ich spüre, dass ich mich bewegen möchte, und betreibe viel Sport.“ Vier hartnäckige Kilos sitzen seit der letzen Schwangerschaft noch an den Hüften. „Ich bin trotzdem stolz darauf, zwei Monate nach der Geburt schon wieder so eine gute Figur zu haben.“

Donnerstag, 31.07.2008, 17:06

Verschiedene Brüste. Richtige Figurprobleme hatte die Mutter einer 20 Monate alten Tochter nie. Dennoch: „Zwischen 18 und 25 fand ich meinen Körper am schönsten.“ Was sich seither verändert hat? „Das Gewebe ist schwächer geworden, und meine Problemzonen, also Oberschenkel & Hüften, haben sich verschlechtert.“ Und: Durch „Babystress“ hat sie heute eine Kleidergröße weniger: „Die Leute unterstellen mir, ich esse zu wenig.“ Was sie noch stört: „Ich habe eine größere und eine kleinere Brust. Der Unterschied ist durch das Stillen noch größer geworden.“

Donnerstag, 31.07.2008, 17:06
Üppiges dekolleté. Für die zierlich gebaute Studentin begann die große Veränderung spät in der Pubertät: „Mein Busen wurde riesig und wuchs auf Körbchen 75C.“ Mittlerweile findet sie ihre Oberweite richtig gut – „auch wenn sie aufgrund der Schwerkraft etwas mehr hängt!“ Die junge Mutter eines 6 Monate alten Sohnes hatte während der Schwangerschaft keine Ess-Gelüste: „So habe ich nur sechs Kilo zugenommen.“ Kleines Mutterschafts-Souvenir: ein langer Pigmentstörungsstreifen über den Bauch.

Donnerstag, 31.07.2008, 17:06

Stets schlank. An ihrer straffen, athletischen Figur hat die Salzburgerin nichts zu meckern, sie hatte auch noch nie richtige Probleme: „Mein Körper hat sich in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert. Auch nicht nach der Geburt meines Kindes.“ Nicht zuletzt aufgrund ihrer sportlichen Ader. Und wenn es dann doch irgendwann zu starken Veränderungen kommen würde? „Wenn ich mit meiner Figur nicht zufrieden wäre, würde ich sofort etwas ändern. Schlimmstenfalls wäre ich bereit, mich unters Messer zu legen.“

Donnerstag, 31.07.2008, 17:05

Weniger Gewicht. Die guten Gene und das kräftige Bindegewebe haben ihre Vorteile: Durch zwei Schwangerschaften hat sie sechs Kilo weniger als früher – trotz „kalorienreicher“ Vorlieben wie Bananensplit mit Schokosauce, der quasi täglich auf ihrem Speiseplan stand. Heute findet sie ihren Körper besser denn je zuvor. „Auch wenn mein Bauch nach zwei Kindern nicht mehr so straff ist, habe ich jetzt ein viel besseres Körpergefühl als früher.“ Sie schätzt sich und ihren Body mehr, legt mehr Wert auf ihre Gesundheit und Ernährung.